7. Mai 2015

20 150 60! Ber­li­ner Seil­fa­brik fei­ert 3-faches Jubi­lä­um

 

Schau­keln in Chi­le, Rut­schen auf Djer­ba, Klet­tern in Sin­ga­pur oder Balan­cie­ren an der Küs­te Neu­see­lands. Kin­der win­ken von 9m hohen Mit­tel­mast­ge­rä­ten an der Ost­see oder jagen sich durch einen Nied­rig­seil­gar­ten in Wall­dorf. Spiel­ge­rä­te fürs Leben aus den Pro­duk­ti­ons­hal­len der Ber­li­ner Seil­fa­brik for­dern und för­dern die moto­ri­schen und sozia­len Fähig­kei­ten unse­rer Kin­der rund um den Glo­bus und vor unse­rer Haus­tür.

 

Die­ses Jahr wird im Hau­se des mit­tel­stän­di­schen Spiel­ge­rä­te­her­stel­lers unter dem Mot­to 20 150 60 groß gefei­ert.

150 Jah­re ist es her, dass die Ber­li­ner Seil­fa­brik gegrün­det wur­de. Ursprüng­lich als Stahl­seil­fer­ti­gungs­stät­te für die Ber­li­ner Auf­zugs­in­dus­trie gegrün­det, stellt die Seil­fa­brik heu­te Kin­der­spiel­platz­ge­rä­te her. In den 1970er Jah­ren pro­du­zier­te das Unter­neh­men das welt­weit ers­te Seil­spiel­ge­rät in Serie.

60 Jah­re gibt es die Idee der Seil­spiel­ge­rä­te. Joe Brown, Boxer und Pro­fes­sor für Bild­haue­rei, erfand Seil­spiel­ge­rä­te bereits in den 1950er Jah­ren. Er bau­te ers­te Pro­to­ty­pen und erkann­te den hohen päd­ago­gi­schen Wert des Klet­terns im drei­di­men­sio­na­len Raum. Als Hom­mage an den Pio­nier der Seil­spiel­ge­rä­te brach­te die Seil­fa­brik im ver­gan­gen Jahr die Joe Brown Collec­tion auf den Markt und begeis­tert mit dem welt­weit ers­ten Seil­spiel­ge­rät mit einen Außen­ge­rüst aus Holz.

20 Jah­re ist die Ber­li­ner Seil­fa­brik in Fami­li­en­be­sitz. Seit Ende der 70er Jah­re ist Karl Köh­ler Teil des Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­mens. Die Her­stel­lung der Spiel­platz­ge­rä­te war immer sein Ste­cken­pferd, hieß es schon damals unter den Kol­le­gen. Als sich das baye­ri­sche Mut­ter­un­ter­neh­men nach dem Fall der Ber­li­ner Mau­er aus West­ber­lin zurück­zog und die Fer­ti­gungs­stät­te auf­ge­ben woll­te, erkann­te Unter­neh­mer Köh­ler die Chan­ce und über­nahm in einem Manage­ment-Buy-Out die Ber­li­ner Seil­fa­brik. Von nun an lag der Fokus auf der Ent­wick­lung und Her­stel­lung von Seil­spiel­ge­rä­ten.

Zukunfts­fä­hi­ge Ber­li­ner Spiel­ge­rä­te

Die Unter­neh­mens­grup­pe setzt zwar wei­ter auf Spiel­ge­rä­te aber nicht mehr aus­schließ­lich auf Seil­spiel­ge­rä­te. Mitt­ler­wei­le ist die Ber­li­ner Seil­fa­brik Kom­plett­an­bie­ter und deckt so auch alle ande­ren Spiel­funk­tio­nen ab. Die neu­es­te Inno­va­ti­on bei den Ber­li­nern sind baum­haus­ar­ti­ge Spiel­häu­ser mit Bam­bus­pa­nee­len auf­ge­wer­tet, die, der Tra­di­ti­on fol­gend, natür­lich über Netz­tun­nel oder ande­re Anbau­ele­men­te mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den kön­nen. Für kun­den­spe­zi­fi­sche Son­der­pro­jek­te setzt das BERLINER Crea­tiv Cen­ter mit 8 Land­schafts­ar­chi­tek­ten, Desi­gnern und Inge­nieu­ren, unter Nut­zung der hoch­mo­der­nen Fer­ti­gungs­mög­lich­kei­ten, jede Spiel­idee um. Das Toch­ter­un­ter­neh­men Urban Design Ber­lin setzt den Fokus auf hoch­wer­ti­ge Spiel­punk­te, die klas­si­sche Spiel­funk­tio­nen in skulp­tu­ra­ler Form für den urba­nen Kon­text neu inter­pre­tie­ren. Seit mehr als 7 Jah­ren ist auch Sohn David Köh­ler Geschäfts­füh­rer des Fami­li­en­un­ter­neh­mens. 2009 ging er für 1 Jahr mit 2 Kol­le­gen in die USA, um dort die ers­te eige­ne aus­län­di­sche Nie­der­las­sung zu grün­den. Nach erfolg­rei­cher Mis­si­on über­nahm David Köh­ler 2013 von sei­nem Vater Antei­le an der Ber­li­ner Seil­fa­brik.

Das Team der Ber­li­ner Seil­fa­brik freut sich zur Fei­er im Mai auf Part­ner aus aller Welt, Pla­ner, Land­schafts­ar­chi­tek­ten, Kun­den und Lie­fe­ran­ten, Freun­de und Fami­lie. Die Gäs­te kön­nen sich an dem Abend mit Live­mu­sik auf eine kuli­na­ri­sche Rei­se bege­ben: vor­bei an Köst­lich­kei­ten aus Län­dern, die für die Ber­li­ner eine wich­ti­ge Rol­le spie­len. Nach einer kur­zen Begrü­ßung wer­den den Gäs­ten in 3 Kurz­prä­sen­ta­tio­nen, Ein­bli­cke in Pro­jek­te aus 150 Jah­ren Unter­neh­mens­ge­schich­te, 60 Jah­ren Seil­spiel­ge­rä­te und 20 Jah­ren Fami­li­en­un­ter­neh­men gewährt.