20 150 60! Berliner Seilfabrik feiert 3-faches Jubiläum

 

Schaukeln in Chile, Rutschen auf Djerba, Klettern in Singapur oder Balancieren an der Küste Neuseelands. Kinder winken von 9m hohen Mittelmastgeräten an der Ostsee oder jagen sich durch einen Niedrigseilgarten in Walldorf. Spielgeräte fürs Leben aus den Produktionshallen der Berliner Seilfabrik fordern und fördern die motorischen und sozialen Fähigkeiten unserer Kinder rund um den Globus und vor unserer Haustür.

 

Dieses Jahr wird im Hause des mittelständischen Spielgeräteherstellers unter dem Motto 20 150 60 groß gefeiert.

150 Jahre ist es her, dass die Berliner Seilfabrik gegründet wurde. Ursprünglich als Stahlseilfertigungsstätte für die Berliner Aufzugsindustrie gegründet, stellt die Seilfabrik heute Kinderspielplatzgeräte her. In den 1970er Jahren produzierte das Unternehmen das weltweit erste Seilspielgerät in Serie.

60 Jahre gibt es die Idee der Seilspielgeräte. Joe Brown, Boxer und Professor für Bildhauerei, erfand Seilspielgeräte bereits in den 1950er Jahren. Er baute erste Prototypen und erkannte den hohen pädagogischen Wert des Kletterns im dreidimensionalen Raum. Als Hommage an den Pionier der Seilspielgeräte brachte die Seilfabrik im vergangen Jahr die Joe Brown Collection auf den Markt und begeistert mit dem weltweit ersten Seilspielgerät mit einen Außengerüst aus Holz.

20 Jahre ist die Berliner Seilfabrik in Familienbesitz. Seit Ende der 70er Jahre ist Karl Köhler Teil des Traditionsunternehmens. Die Herstellung der Spielplatzgeräte war immer sein Steckenpferd, hieß es schon damals unter den Kollegen. Als sich das bayerische Mutterunternehmen nach dem Fall der Berliner Mauer aus Westberlin zurückzog und die Fertigungsstätte aufgeben wollte, erkannte Unternehmer Köhler die Chance und übernahm in einem Management-Buy-Out die Berliner Seilfabrik. Von nun an lag der Fokus auf der Entwicklung und Herstellung von Seilspielgeräten.

Zukunftsfähige Berliner Spielgeräte

Die Unternehmensgruppe setzt zwar weiter auf Spielgeräte aber nicht mehr ausschließlich auf Seilspielgeräte. Mittlerweile ist die Berliner Seilfabrik Komplettanbieter und deckt so auch alle anderen Spielfunktionen ab. Die neueste Innovation bei den Berlinern sind baumhausartige Spielhäuser mit Bambuspaneelen aufgewertet, die, der Tradition folgend, natürlich über Netztunnel oder andere Anbauelemente miteinander verbunden werden können. Für kundenspezifische Sonderprojekte setzt das BERLINER Creativ Center mit 8 Landschaftsarchitekten, Designern und Ingenieuren, unter Nutzung der hochmodernen Fertigungsmöglichkeiten, jede Spielidee um. Das Tochterunternehmen Urban Design Berlin setzt den Fokus auf hochwertige Spielpunkte, die klassische Spielfunktionen in skulpturaler Form für den urbanen Kontext neu interpretieren. Seit mehr als 7 Jahren ist auch Sohn David Köhler Geschäftsführer des Familienunternehmens. 2009 ging er für 1 Jahr mit 2 Kollegen in die USA, um dort die erste eigene ausländische Niederlassung zu gründen. Nach erfolgreicher Mission übernahm David Köhler 2013 von seinem Vater Anteile an der Berliner Seilfabrik.

Das Team der Berliner Seilfabrik freut sich zur Feier im Mai auf Partner aus aller Welt, Planer, Landschaftsarchitekten, Kunden und Lieferanten, Freunde und Familie. Die Gäste können sich an dem Abend mit Livemusik auf eine kulinarische Reise begeben: vorbei an Köstlichkeiten aus Ländern, die für die Berliner eine wichtige Rolle spielen. Nach einer kurzen Begrüßung werden den Gästen in 3 Kurzpräsentationen, Einblicke in Projekte aus 150 Jahren Unternehmensgeschichte, 60 Jahren Seilspielgeräte und 20 Jahren Familienunternehmen gewährt.