Woodville – Die neuen Holzspielgeräte der Berliner Seilfabrik

Woodville vereint den natürlichen Charakter, die warme Haptik und den angenehmen Geruch von Holz mit der Langlebigkeit, der Stabilität und der Widerstandsfähigkeit von Metall. Zwischen schrägen Holzhäusern mit schiefen Dächern, die auf massiven Pfosten mal eng zusammenstehen und mal durch Netze oder Brücken miteinander verbunden sind, entsteht eine Märchenwelt. Hier verschmelzen Realität und Fiktion. Zwischen übergroßen Fenstern und ausgefransten Bretterwänden findet sich das Kletterreich der Räuber, Hexen oder Kobolde. Woodville umfasst Holzhäuser (Shacks) auf Stelzen, die sich durch ihre krumme und willkürlich wirkende Bauweise auszeichnen. Die Gestaltung erzeugt ein Gefühl von Abenteuerspielplatz und individueller Eigenkonstruktion. Betont wird dieser Charakter durch die schief sitzenden Fenster- und Türrahmen, die schrägen Dachplatten, die geneigte Grundform und den unterschiedlichen Brettlängen der Seitenwände. Shacks sind in zwei verschiedenen Podesthöhen erhältlich – Shack1 mit einer Höhe von 1,5 m und Shack2 mit einer Podesthöhe von 1,9 m. Mit Woodville geht die Berliner Seilfabrik den nächsten Schritt zu einem ganzheitlichen Spielgerätehersteller. Nach Spooky Rookies – der Spielgerätereihe für Kleinkinder und der Integration der Spielpunkte der ehemaligen Tochter Urban Design Berlin in das Produktportfolio der Berliner, stellt man nun auch kombinierbare Spielgeräte aus Holz vor.

Hauptverantwortlich für die Entwicklung von Woodville ist Katharina Hilger, Ingenieurin des Berliner Creative Centers, die im Rahmen ihrer Masterarbeit für den Studiengang „Engineering Design“ die Spielgeräte entwickelt hat.

Woodville zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Holzspielplatzgeräten durch sein individuelles Design und seine Langlebigkeit aus. Das wird insbesondere durch die Verwendung von Materialien mit besonderer Qualität und deren hochwertige Verarbeitung erreicht.

Alle Holzstämme und -bretter werden aus Robinie hergestellt. Das Material eignet sich hinsichtlich der Nachhaltigkeit und Langlebigkeit gut für ein in Mitteleuropa gefertigtes Holzspielplatzgerät. Robinie stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Im 17. Jahrhundert wurde sie in Europa eingeführt und ist inzwischen in Mittel- und Südeuropa weit verbreitet. Robinie überzeugt durch die Dauerhaftigkeit und damit einhergehende Beständigkeit gegen Insekten- und Pilzbefall. Ein weiterer Vorteil dieses Baustoffes ist dessen CO2-Neutralität.

Der untere Teil der Pfosten der aufgestelzten Woodville-Häuser besteht aus Stahl. Die Systemkugeln aus Aluminium sind ein bewährtes Verbindungselement der Berliner Seilfabrik. Die Stahlpfosten werden so mit den Holzpfosten auf elegante Weise verbunden. Die Konstruktion verhindert den direkten Kontakt des Holzes mit dem Erdboden und schützt dieses vor Fäulnis auf Grund von dauerhafter Feuchtigkeit. Ein extra Pfostenschuh ist daher nicht nötig. Als Standardbeschichtung wird eine zweilagige lösungsmittelfreie Epoxid-Polyesterbeschichtung eingesetzt, die den Stahl beständig gegen Korrosionsschäden macht und aufgrund der riesigen Auswahl verfügbarer RAL-Farben individuelle Kundenwünsche erfüllen kann. Die Stahlpfosten bieten ein maximales Maß an Modularität – ob Brücken oder Netze – diverse Elemente oder andere Produkte der Berliner können einfach mit den Terranos-Systemteilen angeschlossen werden. Die Terranos-Schelle aus Aluminium ist zudem höhenverstellbar und erweitert die Kombinationsmöglichkeiten. Das HDPE-Zeltdach aus Stülpschalungen sorgt für den realistisch anmutenden Hüttencharakter. Zudem schützt es alle Holzbauteile, die sich unterhalb des Daches befinden konstruktiv vor Witterungseinflüssen. Das Dach ist in diversen Farben erhältlich. Einen absoluten Blickfang stellen die schiefen Fenster dar. Übergroße Öffnungen im weißen Rahmen sind ein auffälliges Shack-Merkmal. Gleichzeitig sorgen die großen Fenster für eine hohe Transparenz. Die Häuschen Shacks gibt es wie bei den Berlinern gewohnt mit unterschiedlichen Anbauelementen und in verschiedenen Kombinationen. Durch die gegensätzliche Neigung können sich das hohe und das niedrigere Haus einen Pfosten teilen und bilden so eine Kombination. Dabei besteht die Wahl zwischen einem dreieckigen oder viereckigen Balkon zwischen beiden Häusern.

„Mein persönliches Highlight der Woodville-Spielgeräte ist der konstruktive und elegante Holzschutz. Sowohl von oben als auch von unten wird das Holz durch andere Materialien geschützt. Die Aufständerung ist hierbei Teil des Designs und die Rundhölzer müssen nicht in den sonst üblichen Pfostenschuhen aus Metall enden. Außerdem freue ich mich über den hybriden Charakter einzelner Bauteile. Das heißt, die beim Spielen stark beanspruchten Teile schließen nicht direkt am Holz an, sondern an Edelstahlrohren, welche wesentlich stabiler und widerstandfähiger sind – und somit zur Langlebigkeit der Spielplatzgeräte beitragen. Letztlich werden die Defizite von Holz eliminiert und die Kinder kommen trotzdem in den Genuss von Holz beim Spielen in und mit WOODVILLE.“, fasst Katharina Hilger zusammen.

Alle Details im Überblick und Beispiele zu den Kombinationsmöglichkeiten zu Woodville finden Sie in unserer Broschüre. Klicken Sie hier zum Download oder blättern Sie online.