9. September 2016

Wood­vil­le – Die neu­en Holz­spiel­ge­rä­te der Ber­li­ner Seil­fa­brik

Wood­vil­le ver­eint den natür­li­chen Cha­rak­ter, die war­me Hap­tik und den ange­neh­men Geruch von Holz mit der Lang­le­big­keit, der Sta­bi­li­tät und der Wider­stands­fä­hig­keit von Metall. Zwi­schen schrä­gen Holz­häu­sern mit schie­fen Dächern, die auf mas­si­ven Pfos­ten mal eng zusam­men­ste­hen und mal durch Net­ze oder Brü­cken mit­ein­an­der ver­bun­den sind, ent­steht eine Mär­chen­welt. Hier ver­schmel­zen Rea­li­tät und Fik­ti­on. Zwi­schen über­gro­ßen Fens­tern und aus­ge­frans­ten Bret­ter­wän­den fin­det sich das Klet­ter­reich der Räu­ber, Hexen oder Kobol­de. Wood­vil­le umfasst Holz­häu­ser (Shacks) auf Stel­zen, die sich durch ihre krum­me und will­kür­lich wir­ken­de Bau­wei­se aus­zeich­nen. Die Gestal­tung erzeugt ein Gefühl von Aben­teu­er­spiel­platz und indi­vi­du­el­ler Eigen­kon­struk­ti­on. Betont wird die­ser Cha­rak­ter durch die schief sit­zen­den Fens­ter- und Tür­rah­men, die schrä­gen Dach­plat­ten, die geneig­te Grund­form und den unter­schied­li­chen Brett­län­gen der Sei­ten­wän­de. Shacks sind in zwei ver­schie­de­nen Podest­hö­hen erhält­lich – Shack1 mit einer Höhe von 1,5 m und Shack2 mit einer Podest­hö­he von 1,9 m. Mit Wood­vil­le geht die Ber­li­ner Seil­fa­brik den nächs­ten Schritt zu einem ganz­heit­li­chen Spiel­ge­rä­te­her­stel­ler. Nach Spoo­ky Roo­kies – der Spiel­ge­rä­te­rei­he für Klein­kin­der und der Inte­gra­ti­on der Spiel­punk­te der ehe­ma­li­gen Toch­ter Urban Design Ber­lin in das Pro­dukt­port­fo­lio der Ber­li­ner, stellt man nun auch kom­bi­nier­ba­re Spiel­ge­rä­te aus Holz vor.

Haupt­ver­ant­wort­lich für die Ent­wick­lung von Wood­vil­le ist Katha­ri­na Hil­ger, Inge­nieu­rin des Ber­li­ner Crea­ti­ve Cen­ters, die im Rah­men ihrer Mas­ter­ar­beit für den Stu­di­en­gang „Engi­nee­ring Design“ die Spiel­ge­rä­te ent­wi­ckelt hat.

Wood­vil­le zeich­net sich gegen­über her­kömm­li­chen Holz­spiel­platz­ge­rä­ten durch sein indi­vi­du­el­les Design und sei­ne Lang­le­big­keit aus. Das wird ins­be­son­de­re durch die Ver­wen­dung von Mate­ria­li­en mit beson­de­rer Qua­li­tät und deren hoch­wer­ti­ge Ver­ar­bei­tung erreicht.

Alle Holz­stäm­me sind aus lami­nier­ter Lär­che. Die Bret­ter wer­den aus Robi­nie gefer­tigt. Das Mate­ri­al eig­net sich hin­sicht­lich der Nach­hal­tig­keit und Lang­le­big­keit gut für ein in Mit­tel­eu­ro­pa gefer­tig­tes Holz­spiel­platz­ge­rät. Robi­nie stammt ursprüng­lich aus dem öst­li­chen Nord­ame­ri­ka. Im 17. Jahr­hun­dert wur­de sie in Euro­pa ein­ge­führt und ist inzwi­schen in Mit­tel- und Süd­eu­ro­pa weit ver­brei­tet. Robi­nie über­zeugt durch die Dau­er­haf­tig­keit und damit ein­her­ge­hen­de Bestän­dig­keit gegen Insek­ten- und Pilz­be­fall. Ein wei­te­rer Vor­teil die­ses Bau­stof­fes ist des­sen CO2-Neu­tra­li­tät.

Der unte­re Teil der Pfos­ten der auf­ge­stelz­ten Wood­vil­le-Häu­ser besteht aus Stahl. Die Sys­tem­ku­geln aus Alu­mi­ni­um sind ein bewähr­tes Ver­bin­dungs­ele­ment der Ber­li­ner Seil­fa­brik. Die Stahl­pfos­ten wer­den so mit den Holz­pfos­ten auf ele­gan­te Wei­se ver­bun­den. Die Kon­struk­ti­on ver­hin­dert den direk­ten Kon­takt des Hol­zes mit dem Erd­bo­den und schützt die­ses vor Fäul­nis auf Grund von dau­er­haf­ter Feuch­tig­keit. Ein extra Pfos­ten­schuh ist daher nicht nötig. Als Stan­dard­be­schich­tung wird eine zwei­la­gi­ge lösungs­mit­tel­freie Epo­xid-Poly­es­ter­be­schich­tung ein­ge­setzt, die den Stahl bestän­dig gegen Kor­ro­si­ons­schä­den macht und auf­grund der rie­si­gen Aus­wahl ver­füg­ba­rer RAL-Far­ben indi­vi­du­el­le Kun­den­wün­sche erfül­len kann. Die Stahl­pfos­ten bie­ten ein maxi­ma­les Maß an Modu­la­ri­tät – ob Brü­cken oder Net­ze – diver­se Ele­men­te oder ande­re Pro­duk­te der Ber­li­ner kön­nen ein­fach mit den Ter­ra­nos-Sys­tem­tei­len ange­schlos­sen wer­den. Die Ter­ra­nos-Schel­le aus Alu­mi­ni­um ist zudem höhen­ver­stell­bar und erwei­tert die Kom­bi­na­ti­ons­mög­lich­kei­ten. Das HDPE-Zelt­dach aus Stülp­scha­lun­gen sorgt für den rea­lis­tisch anmu­ten­den Hüt­ten­cha­rak­ter. Zudem schützt es alle Holz­bau­tei­le, die sich unter­halb des Daches befin­den kon­struk­tiv vor Wit­te­rungs­ein­flüs­sen. Das Dach ist in diver­sen Far­ben erhält­lich. Einen abso­lu­ten Blick­fang stel­len die schie­fen Fens­ter dar. Über­gro­ße Öff­nun­gen im wei­ßen Rah­men sind ein auf­fäl­li­ges Shack-Merk­mal. Gleich­zei­tig sor­gen die gro­ßen Fens­ter für eine hohe Trans­pa­renz. Die Häus­chen Shacks gibt es wie bei den Ber­li­nern gewohnt mit unter­schied­li­chen Anbau­ele­men­ten und in ver­schie­de­nen Kom­bi­na­tio­nen. Durch die gegen­sätz­li­che Nei­gung kön­nen sich das hohe und das nied­ri­ge­re Haus einen Pfos­ten tei­len und bil­den so eine Kom­bi­na­ti­on. Dabei besteht die Wahl zwi­schen einem drei­ecki­gen oder vier­ecki­gen Bal­kon zwi­schen bei­den Häu­sern.

„Mein per­sön­li­ches High­light der Wood­vil­le-Spiel­ge­rä­te ist der kon­struk­ti­ve und ele­gan­te Holz­schutz. Sowohl von oben als auch von unten wird das Holz durch ande­re Mate­ria­li­en geschützt. Die Auf­stän­de­rung ist hier­bei Teil des Designs und die Rund­höl­zer müs­sen nicht in den sonst übli­chen Pfos­ten­schu­hen aus Metall enden. Außer­dem freue ich mich über den hybri­den Cha­rak­ter ein­zel­ner Bau­tei­le. Das heißt, die beim Spie­len stark bean­spruch­ten Tei­le schlie­ßen nicht direkt am Holz an, son­dern an Edel­stahl­roh­ren, wel­che wesent­lich sta­bi­ler und wider­stand­fä­hi­ger sind – und somit zur Lang­le­big­keit der Spiel­platz­ge­rä­te bei­tra­gen. Letzt­lich wer­den die Defi­zi­te von Holz eli­mi­niert und die Kin­der kom­men trotz­dem in den Genuss von Holz beim Spie­len in und mit WOODVILLE.“, fasst Katha­ri­na Hil­ger zusam­men.

Alle Details im Über­blick und Bei­spie­le zu den Kom­bi­na­ti­ons­mög­lich­kei­ten zu Wood­vil­le fin­den Sie in unse­rer Bro­schü­re. Kli­cken Sie hier zum Down­load oder blät­tern Sie online.