26. Oktober 2017

Be’er She­va River Park, Isra­el

Be’er She­va, im Süden Isra­els, ist eine der größ­ten Städ­te des Lan­des und gilt als „Haupt­stadt der Wüs­te Negev“, an deren Ran­de sie liegt. Als so genann­te „Ent­wick­lungs­stadt“ hat es Be’er She­va im Lau­fe der letz­ten Jahr­zehn­te geschafft, sowohl Zen­tral­ort der Regi­on, als auch wich­ti­ge Metro­po­le für das gan­ze Land zu wer­den.

Um die Attrak­ti­vi­tät der Stadt auch zukünf­tig für die 200.000 Ein­woh­ner hoch hal­ten zu kön­nen, gilt es, attrak­ti­ve Ange­bo­te für jun­ge Fami­li­en zu schaf­fen. Neben den ent­ste­hen­den Wohn­vier­teln, der wach­sen­den Indus­trie und dem zuneh­men­den Tou­ris­mus, sind in den letz­ten Jah­ren auch neue Stadt­parks ent­stan­den. Einer davon ist der Be’er She­va River Park. Der meh­re­re Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ße städ­ti­sche Park erstreckt sich ent­lang des Nahal Be’er Sche­va, einem gro­ßen, in der Tro­cken­zeit aus­ge­trock­ne­ten Fluss­bett.

Seit Juni 2017 hat der Park ein neues Herzstück: ein Spielplatz der Superlative in Form einer riesigen Kletterlandschaft mit Geräten der Berliner Seilfabrik. Auf ca. 1.000 m² Fläche stehen sieben verschieden ausgestattete Türme und bilden die Grundpfeiler des Kletterparadieses. Verbunden sind diese über bis zu 6 Meter lange Netzbrücken. Die mit Bambus verkleideten Türme sind teilweise über 8 Meter hoch und wirken durch ihren natürlich anmutenden Look wie eine ganze Baumhaussiedlung. Ein besonderes Merkmal der Anlage ist neben deren Größe und Komplexität auch die Dichte, in der die Geräte miteinander kombiniert sind. „Lücken“ sind durch zahlreiche spannende Features geschlossen worden. Klettermatten, Leitern, Netze und Kletterseile erweitern den großen Pool an Spielfunktionen. Ein angeschlossener Niedrigseilgarten für die Kinder, die sich vielleicht noch nicht in die „Baumwipfel“ wagen, bietet Abwechslung und gleichzeitig Herausforderung für die Kids.

Darüber hinaus sind sechs lange, gebogene und teils „verdrehte“ Rutschen an die Klettertürme angeschlossen. Das Hinabsausen ist die perfekte Belohnung für die mutigen Kletterer! Die Rutschen wurden bei diesem Bauvorhaben durch den israelischen Partner Games & Sports geliefert und konnten – dank des modularen Systems der Berliner – problemlos an die Türme angeschlossen werden.

Im Umfeld der Kletterlandschaft sind zahlreiche, zusätzliche Spielpunkte zum Wippen oder Drehen installiert worden, die das Bewegungsangebot des Spielplatzes auf eindrucksvolle Weise vervollständigen.

Das Design der neuen Kletterlandschaft ist durch die Zusammenarbeit von Galina Man, Head of Design bei Games & Sports, deren Vice President of Marketing, Meirav Moshka sowie den Planern des Berliner Creative Centers entstanden. Roei Shabtay, Executive Assistant des CEO bei Games & Sports ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Besonders begeistert ist er darüber, dass „jeder Bereich über eine andere Spielaktivität verfügt“.

Eine weitere Besonderheit des Spielplatzes ist dessen auffällige Überdachung. So wird die komplette Kletterlandschaft von zahlreichen, sternförmig angeordneten Sonnensegeln überspannt. Da es in der Region Be’er Sheva oftmals zu heftigen Staubstürmen kommt, dienen die Segel nicht nur als Schattenspender, sondern schirmen die Geräte und vor allem deren Nutzer vor feinen, belastenden Sandkörnern ab.

Für das Anbringen der Überdachung wurden zahlreiche Pfosten in den Boden gesetzt.
Roei Shabtay beschreibt: „Um die Vielzahl an Pfosten im Boden verankern zu können, mussten wir gemeinsame Fundamente gießen. Die Pfosten der Spielgeräte und die der Überdachung teilen sich ein Fundament.“.
Trotz der hohen Dichte an Pfosten, ist es gelungen, die nötigen Sicherheitsbereiche einzuhalten und so für den maximalen Schutz der Kinder zu sorgen.