12. Juni 2019

Bewe­gungs­bau­stel­le für die Tiet­zia – Ein neu­er Spiel­platz für das Fami­li­en­zen­trum

Das Kin­der-, Jugend- und Fami­li­en­zen­trum Tiet­zia in Ber­lin-Rei­ni­cken­dorf bie­tet eine Men­ge und vor allem für jeden etwas. Unter die­sem Mot­to steht auch der brand­neue Spiel­platz auf der Außen­an­la­ge des Frei­zeit­zen­trums. 

Zusam­men mit dem Bezirks­amt Rei­ni­cken­dorf, Betreu­ern der Tiet­zia, Kin­dern und Jugend­li­chen sowie den Land­schafts­ar­chi­tek­ten und -pla­nern der „Grup­pe F“ wur­de in einer Pla­nungs­werk­statt vor­ab bera­ten – ver­schie­de­ne Ide­en wur­den durch­ge­spielt.

Gemein­sam ent­schied man sich unter ande­rem für eine Bewe­gungs­bau­stel­le, ähn­lich wie sie schon an zwei ande­ren Orten in Ber­lin instal­liert wur­de: der Nür­tin­gen-Grund­schu­le und dem Dro­ry­platz. Hier­bei han­delt es sich um ein modu­la­res Sys­tem, das sowohl drin­nen als auch drau­ßen ver­wen­det wer­den kann. Ver­schie­de­ne Bau­tei­le wer­den ver­wen­det, um mit beson­ders viel­sei­ti­gen Bewe­gungs­an­rei­zen die psy­cho­mo­to­ri­sche Ent­wick­lung zu för­dern.

Eröff­nung des neu­en Spiel­plat­zes der Tiet­zia – by grup­pe F Land­schafts­ar­chi­tek­ten (info[at]gruppef.com), used under CC BY-ND 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/ / Crop­ped from ori­gi­nal

Seit Anfang des neu­en Jah­res ist die­ser Spiel­platz nun sowohl den Besu­chern der Tiet­zia als auch der Öffent­lich­keit zugäng­lich. Unter den zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten der sport­li­chen Betä­ti­gung sind auch Gerä­te von der Ber­li­ner Seil­fa­brik instal­liert wor­den. Auf dem aus­ge­such­ten Nied­rig­seil-Par­cours lässt es sich han­geln, klet­tern, wackeln und balan­cie­ren. Eine ech­te Beson­der­heit ist die Tra­ver­se, die an zwei Pfos­ten ange­bracht über dem Seil­gar­ten ver­läuft.

Die Tra­ver­se, ein eigent­lich aus dem Ver­an­stal­tungs­bau stam­men­der Quer­bal­ken ist mit­tig mit einem Kreuz­ge­lenk ver­se­hen, an das wie­der­um tem­po­rär ein Tra­pez und spe­zi­el­le Gur­te ange­bracht wer­den kön­nen. So ist es mög­lich, den Kin­dern in betreu­ter Atmo­sphä­re ganz eige­ne und neue Bewe­gungs­er­fah­run­gen zu ver­mit­teln, so kann geschwun­gen, gedreht und „geflo­gen“ wer­den.

Eröff­nung des neu­en Spiel­plat­zes der Tiet­zia – by grup­pe F Land­schafts­ar­chi­tek­ten (info[at]gruppef.com), used under CC BY-ND 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/ / Crop­ped from ori­gi­nal

„In ers­ter Linie soll der Spaß an der Bewe­gung geför­dert wer­den, jedoch sind Betreu­ung und Auf­sicht der Kin­der ein wich­ti­ger Bestand­teil“, so Klaus Muth, Tech­ni­scher Lei­ter der Ber­li­ner Seil­fa­brik.

Auf die Sicher­heit der Kin­der wur­de natür­lich auch bei die­sem Pro­jekt beson­de­rer geach­tet. So ist zum Bei­spiel die Tra­ver­se an bestimm­ten Stel­len ver­klei­det, damit kei­ne gefähr­li­chen Berei­che erklimm­bar sind.

Bei der Eröff­nung war zu mer­ken, dass gera­de die­se beson­de­ren Spiel­platz­ele­men­te einen star­ken Auf­for­de­rungs­cha­rak­ter haben. Vol­ker Sach­se, der neue Lei­ter der Tiet­zia, spricht von einem „rie­sen­gro­ßen Gewinn, auch für die Nach­bar­schaft“. Der Spiel­platz wer­de wun­der­bar ange­nom­men und von der Bewe­gungs­bau­stel­le sei­en die Kin­der eben­falls begeis­tert.