7. November 2018

Cos­modro­me Genk

Ob Sur­fen auf der Milch­stra­ße, ein Flug zum Mars oder span­nen­de Pro­jek­te zu Natur­ge­set­zen und Robo­tik – das Pla­ne­ta­ri­um Cos­modro­me im bel­gi­schen Genk hat eine Men­ge zu bie­ten! Doch die Stern­war­te ist nur eine von zahl­rei­chen Attrak­tio­nen in Kat­te­ven­nen am Natio­nal­park Hoge Kem­pen. Sie ist umge­ben von Wan­der-, Reit- und Rad­we­gen, einer Mini­golf­an­la­ge sowie ver­schie­de­nen Kunst­in­stal­la­tio­nen.
Das neus­te High­light im Außen­be­reich ist ‚De Speel­pla­neet‘ – ein abwechs­lungs­rei­cher Spiel­platz, der alles bie­tet, was das Kin­der­herz begehrt.

Schon auf dem Weg vom Parkplatz zum Planetarium fällt einem das imposante Projekt ins Auge, durch die interessante Farbkombination aus knalligem Orange und elegantem Weißaluminium macht es neugierig ohne aufdringlich zu wirken. Ähnlich einer Planetenumlaufbahn, sind verschiedene Kletter-, Schaukel-, Dreh- und Balanciermöglichkeiten kreisförmig angeordnet.
Es gibt 13 verschieden Produktgruppen bei der Berliner Seilfabrik. Jeweils bestehend aus zahlreichen Modellen in unterschiedlichster Ausführung, thematisch aufeinander abgestimmt. Durch die hohe Modularität, lassen sich diese untereinander verknüpfen und kombinieren. Bei diesem Projekt kamen alleine schon fünf davon zum Einsatz.

Spielpunkte, wie die Monkey JibeNestschaukelHängematte und VIP-Swing laden kleine Sportler zum Schwingen und Drehen ein und bieten höchste Bewegungsfreude – ob alleine oder zu mehreren.

Kletterkünstler hingegen kommen auf den skulptural anmutenden Shout-Strukturen voll auf ihre Kosten. Ob rauf, runter, innen oder außen – die Flächennetze, als Netztrichter, Kletterwand, Aufstiegs- oder Übergangsnetz, können simultan von zahlreichen Kindern beklettert werden, während die Stahlrohre zusätzlich zum Balancieren und Rutschen einladen.

Wer zwischendurch eine Pause benötigt, kann im Trii-Häuschen oder auf den Membranen des Gummiwürfels herrlich verschnaufen.

„Ziel war es, einen Spielplatz zu konstruieren, der nicht durch Höhe oder Weite besticht, sondern sich in das Kattevennen-Thema ‚Cosmic Adventure‘ einfügt“, sagt Marius Kotte, Leiter der Abteilung Konstruktion und Entwicklung bei der Berliner Seilfabrik. „Dafür haben wir die Spielpunkte an ein Gerüst angeschlossen, welches mit den übrigen Kletter- und Spielelementen verbunden ist und denselben Rohrdurchmesser hat wie die Shoutstrukturen, dies verbindet die Spielgeräte zudem optisch miteinander.“

Die Verbindung zwischen den einzelnen Spielfunktionen und den Rohrbögen erfolgte über spezielle Adaptermodule aus Stahl. Die Passgenauigkeit an den Rohrbögen wurde über Laserausschnitte dieser Stahlteile gewährleistet.
Beim Anschluss der Seile an die Rohrbögen der Shout-Strukturen kommt der patentierte Charlotte-Connector zum Einsatz. Er sorgt dafür, dass die Seilenden im Innern des Stahlrohrs verschwinden, so kann ohne sichtbare Verpressungen oder Haken geplant und gebaut werden. Die Seilenden lassen sich kinderleicht einbauen, justieren und sogar nachspannen.

Da das Planetarium eine rege frequentierte Bildungsstätte für Schulklassen verschiedenster Altersgruppen ist, war es wichtig, einen Spielplatz zu schaffen, der verschiedene Spielfunktionen mit unterschiedlichen Anforderungslevels miteinander kombiniert. Neben den zahlreichen kognitiven Lehrinhalten, die das Cosmodrome bietet, haben die Kinder aller Altersklassen jetzt die Möglichkeit, sich draußen so richtig auszutoben.

Abgerundet wird der Spielplatz von einem Kleinkindbereich auf Sand. Neben den Spielpunkten OrbitEddie und Hula-Loop ist die Sandwerkstatt prädestiniert für Rollenspiele unter den Kleinen.