20. Juni 2018

Karls Kar­tof­fel­chips-Erleb­nis­welt

Nach­dem sich bis­lang in Karls Erleb­nis-Dorf in Els­tal bei Ber­lin alles um die Erd­bee­re gedreht hat­te, öff­ne­te die­sen Früh­ling erst­mals die soge­nann­te „K2 – Kar­tof­fel­chips-Erleb­nis­welt“ ihre Pfor­ten. Das neue und bis­her ein­zig­ar­ti­ge Frei­zeit­er­leb­nis umfasst eine Viel­zahl tol­ler Attrak­tio­nen rund um das The­ma Kar­tof­fel.

Neben einer neu­en Ach­ter­bahn, deren Loren aus Holz sind und auf der mit bis zu 60 Stun­den­ki­lo­me­tern ein­mal rund um die Erleb­nis­welt gefah­ren wer­den kann, sorgt ein rie­si­ger Indoor-Spiel­platz für gren­zen­lo­sen Klet­ter­spaß. Die­ser befin­det sich nicht etwa auf dem Boden, son­dern auf über 3 Metern Höhe und erstreckt sich unmit­tel­bar über den Tischen des Kar­tof­fel­re­stau­rants! Ins­ge­samt vier Klet­ter­kar­tof­feln in zwei ver­schie­de­nen Grö­ßen hän­gen auf unter­schied­li­chen Höhen von der Decke des Gebäu­des der nagel­neu­en Chips-Manu­fak­tur und sind über ver­schie­de­ne Netz­tun­nel mit­ein­an­der ver­bun­den. Es ent­steht der Ein­druck eines flie­gen­den Klet­ter-Laby­rinths, deren Kreu­zungs­punk­te die Klet­ter­kar­tof­feln dar­stel­len.

„Die Intention des Auftraggebers war es, einen Indoor-Spielplatz zu schaffen, der den Raum oberhalb des Sitzbereiches des Restaurants ausfüllt. Gleichzeitig sollte der Spielplatz einen besonderen Spielwert aufweisen und natürlich die Thematik der Kartoffel aufgreifen.“, erinnert sich Katharina Hilger, Ingenieurin im Berliner Creative Center der Berliner Seilfabrik und hauptverantwortlich für das Design des Kletterabenteuers. „So ist die Idee entstanden, bekletterbare Kartoffeln zu konstruieren, die in der Luft hängen.

Das Grundgerüst der Kletterkartoffeln besteht aus Stahl. Dabei sind zwei Ringe mit einem Durchmesser von 1,5 Meter über insgesamt acht gebogene Stahlrohre so miteinander verbunden, dass ein rundliches Stahlgerüst entsteht. Bei den beiden größeren Kartoffeln ist der Abstand der beiden Ringe entsprechend größer gehalten. Die seitlichen und oberen Öffnungen des Gerüstes sind mit Netzelementen so geschlossen, dass einerseits die nötige Sicherheit gewährleistet wird und gleichzeitig eine hohe Transparenz gegeben ist. An den beiden kleineren Kletterkartoffeln sind nach unten hin zwei vertikale Netztunnel als Auf- und Abstiegsmöglichkeit der Kletterwelt angeschlossen.

Die originelle Anmutung der Kletterkartoffeln kommt nicht nur über deren Form, sondern auch über die passende Farbgebung zum Ausdruck. Während sowohl das Stahlgerüst als auch die Seile in beiger Farbe gehalten sind, so fiel die Wahl der Befestigungsschellen bewusst auf einen rotbraunen Farbton, um die typischen „erdigen“ Flecken des Nachtschattengewächses nachzuahmen.

Einen besonderen Spielwert erhält die Anlage insbesondere auch über die unterschiedliche Ausgestaltung der Verbindungstunnel zwischen den Kartoffeln. Wer genauer hinschaut, bemerkt, dass sich diese nicht nur in Steigung, Länge, Form
und Größe der Öffnungen unterscheiden, sondern dass jeder der vier Tunnel im Inneren mit einer anderen Varianten von Kletterseilen ausgestattet ist.

Mit der Installation der Kletterkartoffeln ist es nicht nur gelungen, einen Spielplatz zu schaffen, auf dem Kind und Kegel geschützt vor allen Widrigkeiten des Wetters auf ihre Kosten kommen, während sich die etwas Größeren bei Chips und Co handgemachte Leckerbissen auf der Zunge zergehen lassen, sondern hier ist ein absolutes Highlight im Bereich der Indoor- und Themenspielplätze entstanden.